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Geförderte Energie­beratung für das Zuhause

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Wer ein älteres Haus sanieren möchte, steht vor vielen Fragen.

Wie verbessere ich die Energie­effizienz des Wohngebäudes? Wie teuer ist das Ganze? Und gibt es einen Anspruch auf Zuschüsse? Eine Energieberatung ist sinnvoll. Diese wird unter bestimmten Voraussetzungen vom Bund gefördert.

Die Sanierung eines Wohnhauses will gut geplant sein, denn es gibt viel zu berücksichtigen. Aus diesem Grund haben Eigentümer die Möglichkeit, sich dazu professionell beraten zu lassen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) unterstützt dieses Vorgehen und bezuschusst unter Umständen eine Energieberatung. So müssen die Hauseigentümer nur einen kleinen Teil des Honorars selbst bezahlen.

Staat zahlt 80 Prozent der Beratungskosten
Zur Freude von Sanierinteressierten wurde der Zuschuss nun erhöht: Es werden 80 Prozent der Kosten für die Beratung übernommen, bei Ein- und Zweifamilienhäusern sind es maximal 1300 Euro. Bei Gebäuden mit mehr als drei Wohneinheiten kommen maximal 1700 Euro hinzu. Bislang waren es 60 Prozent und höchstens 800 Euro Zuschuss. Die Förderung richtet sich an Haus- und Wohnungseigentümer, an Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter und Pächter sowie kleine und mittlere Unternehmen, wenn der überwiegende Teil als Wohnfläche genutzt wird.

Es gibt jedoch bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um den Zuschuss zu erhalten:

  • Das Gebäude steht in Deutschland.
  • Der Bauantrag oder die Bauanzeige für das Wohngebäude muss zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens zehn Jahre zurückliegen.
  • Das Gebäude muss überwiegend zum Wohnen genutzt werden – Vereinsgebäude sind zum Beispiel ausgeschlossen.
  • Der Energieberater muss vom Bafa zugelassen sein.


So lassen sich Berater finden

Energieberater lassen sich etwa unter Energie-effizienz-experten.de ausfindig machen. Ihre Aufgabe ist es, einen genauen Blick auf den Ist-Zustand des Gebäudes zu werfen und ein Konzept für eine Sanierung zu entwickeln. Zudem können die Experten die voraussichtlichen Kosten für die geplanten Maßnahmen nennen und Informationen für Fördermittel zur Verfügung stellen.

Bei der staatlichen Bank KfW, die unterschiedliche Förderprogramme anbietet, wird sogar häufig eine Energieberatung vorausgesetzt. Der Zuschuss wird im Übrigen vom Energieberater selbst beantragt und auf der Rechnung berücksichtigt.

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