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Job­wech­sel: So sollte Ihr Lebens­lauf aussehen

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Bei Stellen­bewer­bungen zählt oft der erste Ein­druck: Wer sich um eine Stelle bei einem deutschen Top­unter­nehmen bewirbt, konkurriert im Schnitt mit 48 Interessenten.

Neben dem Anschreiben wird vor allem der Lebens­auf unter die Lupe genommen. Einige Tipps, wie Sie diesen optimal gestalten.

Bewerber verwenden die meiste Zeit für das individuelle Anschreiben. Doch dessen Bedeutung ist gesunken. Für die meisten Unternehmen ist heute der Lebenslauf der wichtigste Teil der Bewerbung. Stark im Trend liegen sogenannte Formular­bewerbungen, bei denen der Ge­staltungs­spielraum für den Bewerber sehr begrenzt ist. Der klassische Lebenslauf im PDF-Format bleibt aber weiterhin gefragt.

Doch Vorsicht: Statistisch betrachtet nehmen sich Personalmitarbeiter großer Unternehmen im Durchschnitt lediglich sechs Sekunden Zeit, um einen Lebenslauf zu scannen. Deshalb muss die Vita inhaltlich und optisch Lust machen, die Bewerbung weiterzulesen.

Die Länge: Weniger ist mehr
Die Länge des Lebens­laufs hängt ganz vom bisherigen Werdegang ab – von ein bis fünf Seiten ist alles möglich. Es gilt: In der Kürze liegt die Würze. Schreiben Sie alle relevanten Fakten auf – aber auch nur diese. Das bedeutet:
• Bei Berufsanfängern: maximal eine Seite Lebenslauf
• Nach mehreren Jahren im Beruf: zwei Seiten, maximal drei
• Bei wissenschaftlichen Stellen mit eigenen Publikationslisten: bis zu fünf Seiten

Der Aufbau: Das sollte rein
Die Struktur eines Lebenslaufs ist standardisiert. Eine Checkliste:
• Persönliche Angaben: Name und Kontaktdaten gehören an den Kopf oder auf ein Deckblatt. Familienstand, Geburtstag, Geschlecht, Religion und Staatsangehörigkeit sind kein Muss.
• Beruflicher Werdegang: lückenlose Angabe, beginnend mit der aktuellen Position.
• Ausbildung: Studium, Ausbildung, Schulabschluss, Weiterbildungen und Praktika.
• Besondere Kenntnisse: IT-Fähigkeiten, Zertifikate oder Führerschein nur angeben, wenn sie für die Stelle relevant sind. Sprachkenntnisse nur bei nennenswertem Niveau.
• Interessen: soziales Engagement, Hobbys und Ehrenämter, sofern sie relevant sind.

Als Bewerber sollten Sie dem Personaler das Lesen erleichtern. So kann man die beruflichen Stationen um die Haupt­aufgaben ergänzen – solange es einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle gibt. Tipp: Verschweigen Sie keine Lücken im Werdegang – etwa Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder ein Sabbatjahr.

Streitfaktor Optik
Bei der Gestaltung schlägt Über­sichtlichkeit die Kreativität. Es zeugt zwar von Wertschätzung, wenn man eine elegante Vorlage auswählt, nur kennen Unternehmen alle diese Templates. Mehr her machen Lebensläufe, die mit Infografiken aufgepeppt werden. Dafür gibt es populäre Gestaltungsmittel im Internet wie Visualize.me oder ResumUP. Auch unter Bewerbern beliebt sind Links im PDF-Lebenslauf, die auf verknüpfte Zusatzinformationen im Internet führen. Aber: Dies sind im Moment nur Spielereien. Der Trend geht zum schlichten und eleganten Design. Das gilt auch für die Schrift. Mit Fonts wie Calibri, Cambria, Arial oder Helvetica sind Bewerber auf der sicheren Seite. Denn für viele Personaler zählen nur die klar präsentierten und leicht lesbaren Fakten.

Sinn ergeben dagegen Kurz­zusammen­fassungen auf einem gesonderten Deckblatt. Dort sollten Sie nicht mehr als vier bis sieben stellenrelevante Zahlen und Fakten auflisten. Die bleiben leichter im Gedächtnis des Personalers haften.

Eine Fallentscheidung ist das im Lebenslauf eingebettete Bewerbungsfoto. Seit 2006 dürfen Unternehmen ein Lichtbild nicht mehr verlangen. In vielen Ländern führt die Einsendung eines Bilds sogar automatisch zum Ausschluss. Anders in Deutschland. Hier lohnt es sich, Geld in einen Profifotografen zu investieren. Dieser hat genau im Blick, dass der Bewerber offen und freundlich erscheint und auch die Kleidung zum angestrebten Beruf passt.

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